Interview mit Prof. Dr. Franz Ruppert

von und mit Anne Sono

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 »Wer es nicht anerkennt, dass er traumatisiert worden ist, kommt aus der Sucht nicht raus.«

Prof. Dr. Franz Ruppert

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Prof. Dr. Franz Ruppert

Prof. Dr. Franz Ruppert lehrt als Professor für Psychologie in München, er betreibt eine psychotherapeutische Praxis, ist Buchautor, gefragter Redner und Entwickler der identitätsorientieren Psychotraumatherapie. Sein Hauptforschungsgebiet ist die Psychotraumatologie.

Prof. Franz Ruppert

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37 Kommentare

  • Vivien T.

    Nach zweieinhalb Minuten schon begeistert. <3 Es ist so wichtig über Schamprägung und Traumata zu sprechen. So kostbar was daraus erwachsen kann. Ich schaue jetzt soo gern weiter.

  • Marlene

    Wow so interessant..ich bin froh dass über alles was mich auch betrifft gesprochen wurde danke vielmals.
    Schön dass es solche Menschen gibt.

  • Ein weiterer Grund am Ende die ganze Konferenz zu kaufen! Danke sagt die Kerstin die soviel erkannt hat durch eure Fragen und Antworten !

  • Andrea

    Das war richtig stark! Habt vielen Dank ihr beiden! (o:

  • Rita

    Rita
    Super Gespräch – sehr gehaltvoll – sehr kompetent -sehr konkret und sehr hilfreich.
    Danke der Gesprächspartnerin und dem Gesprächspartner.

  • sehr spannend !!! Vielen lieben Dank

  • mrea hardie

    Herr Ruppert spricht mir völlig aus der Seele und es ist sehr identisch zu meiner Berufserfahrung
    lg
    Maria

  • Danke, nun endlich ist klar Familienbeziehung ade.
    Jamila

  • Luise

    Danke für dieses tolle Interview.

  • Anja

    Ich bin wirklich fasziniert über diesen Ansatz und die art der Traumabearbeitung. Hat mich sehr berührt und ermutigt, mich auf den Weg zu machen. Danke für dieses wundervolle Interview!

  • Beate

    Sehr offen und nicht drum herum geredet.
    Es ist so wichtig, sich darüber zu informieren und sich damit zu beschäftigen, als Betroffene/r und auch als Angehöriger von Betroffenen. Nur so geschieht Heilung. Großen Dank an euch!!

    Renate

  • Lieselotte

    Intensives, wichtiges Gespräch, was mir am besten getan hat, zu sagen, dass wir das Trauma nicht überhöhen sollen.
    Das spricht mir so aus dem Herzen. Für mich gibt es schon lange die Frage , brauchen wir weiterhin Trauma, um uns entwickeln zu können. Ich kann es mir nicht vorstellen und fühle, dies gehört eigentlich der Vergangenheit an.

  • Karolina

    Danke für Eure Offenheit, Danke für euer Feingefühl, Danke für deinen Einsatz Anne und dass du uns daran teilhaben lässt.

  • Lea

    Top!

    Ich könnte k…, dass mir in 30 Jahren Therapie nur zwei Therapeuten zur Traumatherapie geraten haben. Und da habe ich abgelehnt, weil ich wissentlich kein Trauma (das, was man landläufig darunter versteht) erlitten habe.
    Und wenn die Ärzte mich auf den „Missbrauch“ in der Kindheit ansprachen, habe ich das abgelehnt, abgestritten, aggressiv widersprochen, meine Familie verteidigt, weil es sich nicht um körperlichen Missbrauch handelte.

    Danke für die neue (!) Definition von Trauma und die vielen wertvollen Erklärungen!!

  • Elisabeth

    …so augeöffnend, ehrlich, authentisch…
    Jesus sagte schon vor 2000 Jahren: Liebe Gott über alles und deinen Nächsten WIE DICH SELBST…das haben die zwei großen „christlichen“ Kirchen vergessen und (bewußt) nicht gelehrt…ich verstehe jetzt zum ersten Mal, was es mit der Vergebung auf sich hat…ich hab‘ mir wie ein Packesel Schuld auf mich geladen und alle anderen in Schutz genommen nur nicht mich selbst….G R O S S E N D A N K an Herrn Prof. Ruppert

  • Ingrid

    Großartiges Interview, eröffnet tiefe Einblicke um das Leben zu erfragen und letztendlich zu erfassen und zu lieben. Sehr gute Fragen und nachvollziehbare Antworten, die zur Umsetzung in jedem Leben drängen!
    Danke Anne für Deine lebensrettende Arbeit, so würde ich es bezeichnen, wenn viele Menschen über sich selbst und ihre traumen bewußt werden und sich heilen.
    Danke an das ganze Team

  • Anita

    Anita

    Hmmm, sehr interessannt – diese vielen verschiedenen Ansätze (bezogen auch auf die anderen Interviews) – die sich für mich teilweise ja sogar widersprechen – Vergebung oder Trennung ?…. bin versucht das alles doch irgendwie zusammen zu bringen… bin grad mehr verwirrt als vorher – gibt es für jeden seinen eigenen Weg ? Ich denke doch, man muss vielleicht nur auf seine Intuition hören und spüren, wie es einem langfristig damit geht – mit welcher „Methode“ auch immer. Lanfristig deswegen, weil ich glaube, dass man sich kurze Zeit schon gut selber „belügen“ kann…. viel zum „nachdenken“ – ganz tolles Interview – Vielen Dank Liebe Anne und alle die daran beteiligt waren

    • Hallo Anita!
      Diesen Widersprüche sind mir auch aufgefallen. So interessant und klug die Ansätze sind, so wenig passt das Nicht-Vergeben in dieses Konzept. Wie kann ich mich denn selbst wieder lieben, wenn ich voller Abneigung oder sogar Rache gegenüber anderen bin? ( so mag ich mich doch nicht)
      Wie der Prof. schon gesagt hat, sein Werk ist noch in der Entwicklung und das ist sicherlich ein Punkt, der noch revidiert gehört.
      Ansonsten sehr gute Ansätze und Beobachtungen. Danke!

      • Britta

        Mich hat das zu Beginn auch verwirrt. Aber jetzt bin ich froh, dass es so klar ausgesprochen wurde. Nicht zu vergeben ist NICHT identisch mit nicht loslassen. In dem geschilderten therapeutischen Prozess geht es um Loyalität, und zwar eindeutige, MIT MIR SELBST! Mir selbst muss ich vergeben für meine Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten. Und das steht auf dieser Ebene nunmal im Widerspruch dazu, ANDEREN zu vergeben. Das bedeutet noch lange nicht im Umkehrschluss, dass ich nun Wut nach außen geben muss oder ewig dran anhaften, dass andere mir geschadet haben. Das sind zwei Paar Schuhe!
        Ich finde das in dem erklärten Zusammenhang sehr stimmig. Einfach die Passage – mit ein bisschen Offenheit – nochmal anhören hilft vielleicht zur Klarheit.

  • Danke für diesen inspirierenden fundierten Vortrag. Alles was Sie gesagt haben, stimmt mit meinen eigenen Erfahrungen in Sachen Sucht und Traumatisierung überein. Schön, dass diese Sichtweise auch in der akademischen Psychologie einen Platz gefunden hat (in der Zeit, als ich studiert habe, war das leider noch nicht so).
    Danke.

  • Franziska

    Vielen Dank für das großartige Interview

  • werner

    Danke für dieses tolle Gespräch. Sehr inspirierend!

  • Sabine

    So ein großartig klares, befreiendes Gespräch!!
    Vielen herzlichen Dank

  • Anneli

    Liebe Anne ich bin total begeistert von diesem Interview!Vielen Dank!

  • Ramona

    Tausend Dank für dieses soo wertvolle und Inspirierende Gespräch so habe ich das noch nie gehört ich suche schon unglaublich viele Jahre ich werde auf der Liste nachschauen ob ich in der Nähe von Berlin eine Therapie finde
    ich bin so glücklich über deine arbeit liebe Anne

  • Corinna Loose

    G R O SS A R T I G !!!

    Endlich mal jemand, der klare Worte findet auch bezüglich der kassenärztlich subventionierten psychotherapeutischen Branche und deren Haltung, fatalem Unverständnis und daher unzureichender unangemessener Versorgung der Betroffenen in diesem Land. Es besteht immer noch ein erschreckendes Unverständnis in diesen Belangen!!
    Kann zu vielem rund ums Thema nur aus eigener Erfahrung ja, ja , ja sagen. Wir, die es selbst erfahren und uns selbst da rausgeholt und geholfen und erforscht haben, können jetzt anderen am besten helfen. Und kein Arzt, der sich etwas anderes angelesen hat und glaubt, er hätte mit den „gestörten“ , weil emotional- und verhaltens-auffälligen Menschen (=Patienten) nichts gemeinsam.

    Trauma ist leider immer noch ein Stiefkind in der kassenärztlichen Kliniklandschaft. Und gerade das führt dazu, dass viele , die schon berufsunfähig sind, nicht die Hilfe bekommen, die sie brauchen, weil sie die guten Therapeuten, die schon anders arbeiten, privat nicht bezahlen können. Abgesehend davon ja schon nicht aufgeklärt werden darüber, was sie eigentlich für Hilfe bräuchten. Weil es eben so wenige verstehen und sehen können. Sie geraten irgendwann in seltsame Hartz-IV-Zwangsprogramme und finden einfach niemanden, der sie wirklich versteht. Ein Teufelskreis.
    Danke Herr Ruppert und Danke Anne Sono für dieses Interview. Sehr hoffnungsvoll, dass Herr Ruppert schon Psychologiestudenten in München auf den richtigen Weg bringt. Ärzte sollten verpflichtet sein, bei ihm Fortbildungen zu besuchen.
    Leider habe ich noch keine Website.. ich bin noch auf dem Weg als Coach und Therapeutin meine Unterstützung anzubieten.

    • Heike

      Danke für das wichtige Thema. Es waren viele interessante Gespräche wo auch ich mich wiedergesehen habe. Ich kenne Menschen die auch mit Harz4 Heilpraktiker und andere Therapeuten aufsuchten um sich von Ihren Traumata zu befreien. Das Geld hat jeder, sogar für eine Ausbildung um selbst an sich weiter zu arbeiten war Geld da. Es braucht dazu Offenheit und wo setzt man seine Priorität und den Willen etwas zu verändern. LG Heike

  • Carmen

    Prof. Dr. Ruppert,

    danke für den interessanten Vortrag, ganz besonders bezüglich Thema „Vergebung“ hat mir eine andere Sichtweise für meine Probleme geöffnet.

  • Spannendes Gespräch.
    Das Vergebung nach einer gut vollzogenen Zeit der Trennung und Sich Selbst Findens möglich ist glaube ich allerdings schon.
    Unreflektiert stehen lassen kann ich die Aussage: Die Mütter sind die Primärtäter und die Väter die Sekundärtäter nicht. Wertfrei, und das halte ich für wichtig, wird diese Aussage aus meiner Sicht im Kontext, das Mütter schon rein biologisch die primäre Bezugsperson sind und Väter eben sekundär. Und Mütter / Frauen bereiter sind, ihre Rolle anzusehen. Wie Franz Ruppert ja auch sagte, kommen wenige Männer, die bereit sind ihre Täterrolle anzusehen und anzuerkennen, die Frauen aber kommen – primär und mutig.
    Viele wichtige Impulse zum Thema Trauma in unserer Welt, danke für dieses starke Interview. Und Respekt an Dich Anne, das Du trotz deiner spürbaren Betroffenheit gut weiter gegangen bist im Gespräch.

  • Interessantes Gespräch, was ich aber überhaupt nicht teile, ist, dass der Hauptgrund warum Menschen die weichen Drogen, sprich Marijuana konsumieren, weil die Mutter sie nicht geliebt hat. Ich habe einige Menschen begleitet, vor allem junge Männer wo der Grund eindeutig beim Vater lag. Ich glaube dass man da wirklich sorgfältig erforschen muss um was es wirklich geht. Bei den jungen Leuten geht es manchmal auch darum sich ein wenig zu entspannen um von dieser stressigen Gesellschaft zu entkommen, und sie rauchen Marijuana weil sie noch keine bessere/gesündere Methode gefunden haben.

  • Geeta

    Vielen Dank für dieses großartige Interview

  • Regina Kopp

    Dieses Interview hat mich in besonderer Weise berührt, und zwar insofern, als dass Prof. Ruppert mit einer klaren, überzeugenden Herzensbildung seine Kompetenz dargelegt hat. Eine seltene Bescheidenheit. Wunderbar. Vielen Dank. Auch an dich liebe Anne, dass du uns diese Möglichkeiten bietest.
    Ich fände es ganz toll, wenn ich einzelne Interviews erwerben könnte, z.B. dieses … o.a.

  • Irmgard

    Vielen Dank für dieses so großartige Interview, das mir viel Neues zeigte. Dank an Herrn Prof. Ruppert, so offen über sein eigenes Tun zu erzählen, damit er seinen Patienten helfen kann. Danke auch für Ihre gewinnendes, warmes Wesen!
    Liebe Anne, es ist wirklich großartig, wie du es geschafft hast, so interessante Persönlichkeiten für das Symposion zu gewinnen!! Und vielen Dank auch für deine interessanten Fragen. Ich spürte da auch heraus, wieviel persönl. Vorarbeit in Hinblick auf die Themen du geleistet hast. Ich habe großen Respekt und große Freude, die „Früchte“ von alldem jetzt „hören“ zu dürfen!

  • Ellen Seiringer

    Die klarste und stimmigste Sicht von Traumata, die ich bislang hörte. Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit dem ganzheitlichen Menschsein. Auch mit der Integration der geistigen Ebene. Das was mich nie überzeugte ,war der Ansatz der Vergebung dem Täter gegenüber. Zumindest solange nicht, bis eine körperlich seelische Einheit entstanden ist. Das heißt die traumatisierten Anteile zurückgeholt wurden und die damit verbundenen Emotionen in der traumatisierten Situation angenommen und anerkannt sind . Ich bin selbst in meiner Lebensbiographie betroffen und komme beruflich aus dem medizinischen Sektor. Mit Ihrem Vortrag werter Herr Prof. Dr.Ruppert eröffnete sich für mich eine neue Sichtweise. Erst darf das Fundament des körperlich -seelischen Menschseins in seiner Ganzheitlichkeit und einmaligen Individualität durch Heilung stabil sein, bevor wir auf einer geistig spirituellen Ebene den Traumatätern vergeben können. Ich vermute in dieser Reihenfolge des Heilungsweges kommen wir auch mit den Tätern in Frieden. Ich gehe damit konform, dass es zunächst ausschließlich darauf ankommt mit sich selbst in Frieden zu kommen. Vielen herzlichen Dank . Dieser Vortrag wird mich noch länger beschäftigen.
    Viele Grüße Ellen Seiringer

  • Angelika

    Ein klarer Ansatz, ein fesselnder Dialog. Danke!

  • Brigitte Schwarz

    Brigitte
    sehr gut, ehrlich und aufbauende Thematik trotz alledem

    danke, an Anne, die sich da auch wiederfand und sicher Schmerz verspürte

  • Antje

    Vielen herzlichen Dank….! Das Interview tat mir sehr gut !
    Hätte gerne gewusst, wie man kindliche „Treuegelübde“
    der traumatisierenden Mutter gegenüber wieder auflösen kann (z.B. ich darf nicht glücklich sein solange es diese Mutter nicht ist, usw.) ?
    Danke nochmals für dieses Gespräch ….

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